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Call of Duty: Modern Warfare 2
Seit ein paar Tagen in meiner Sammlung:
Das Spiel hat ja im Vorfeld recht viel Aufmerksamkeit erregt. Zum einen durch die hohen Ansprüche, und zum anderen durch die Brutalität in den vorab veröffentlichten Trailern. Für am meisten Kritik, auch bei Hardcore-Spielern, hat wohl die Mission gesorgt in der man als Terrorist den Moskauer Flughafen überfällt und dort reihenweise panisch fliehende Zivilisten erschiessen kann (aber nicht muss). Im Prinzip hätte man sich die Mission sparen und die Handlung mit einer Zwischensequenz o.Ä. erzählen können, aber Infinity Ward ging es wohl um den Schockeffekt und die damit verbundene Diskussion und Medienpräsenz. Alles in Allem ist MW2 allerdings dennoch ein richtig guter Shooter. Die Handlung kann man getrost vergessen, sie ist recht linear, einfach und mit Pathos und Patriotismus überladen. Die Missionen sind gut designt und abwechslungsreich. Schleichmissionen in Eis und Schnee, Wüsteneinsätze, Bootsrennen, Kämpfe in US Kleinstädten, alles dabei. Einziger Kritikpunkt ist die Linearität, die Level sind zwar oft relativ offen, aber man hat nur die Wahl ob man rechts oder links herum zum nächsten Ziel geht. Optionale Sekundärmissionen hätten das Ganze deutlich aufgepeppt. Die Hardwareanforderungen sind überraschend gering. Ich hatte mich eigentlich darauf eingestellt alle Einstellungen herunterzudrehen, aber auf meinem ollen Rechner (Athlon X2 4200+ mit einer 8800GT) läuft MW2 einwandfrei, selbst in hoher Auflösung mit allen Details. Und das ist auch gut so, denn die Grafik ist wirklich sehenswert! Unterm Strich kann ich MW2 nur empfehlen, zumindest wenn man sich nicht an der Brutalität stört. Mit den Single-Player-Missionen ist man etwa 6 Stunden beschäftigt, auf normalem Schwierigkeitsgrad habe ich etwa 5 Stunden gebraucht, allerdings war der auch an keiner Stelle eine wirkliche Herausforderung. Dazu kommen dann noch Special-Operations und natürlich der Multiplayer-Modus in der man dann nochmal beliebig viel Zeit verbringen kann. [mehr]Sony Reader Touch Edition (PRS-600)
Seit einigen Tagen bin ich ja nun stolzer Besitzer des Sony Readers PRS-600, also dem aktuellen ebook-Reader von Sony. Deswegen an dieser Stelle meine Kommentare zu dem Teil, in der Hoffnung das sie vielleicht dem einen oder anderen helfen :) Erster Eindruck Der erste Eindruck von dem Reader ist ziemlich gut. Das silberne Alu-Gehäuse macht einen wertigen und stabilen Eindruck und das Gerät liegt recht gut in der Hand. Das Display entspricht von der Grösse her ungefähr einem Taschenbuch, ist gestochen scharf und hervorragend abzulesen. Einziges Manko: Es spiegelt etwas, was wohl durch den Touchscreen kommt. In der Praxis hat mich es aber bisher noch nie wirklich gestört, meist reicht ein leichtes Kippen des Gerätes. Befüllen mit Texten Zum befüllen mit PDFs, Epubs und dergleichen wird der Reader mit einem normalen USB-Kabel an den PC angeschlossen. Software für Windows und Mac liegt bei, als Linuxer kann ich dazu aber wenig sagen. Notwendig wird die Sony-Software wohl auch eher wenn es um DRM geschützte ebooks geht, denn der Reader meldet sich als Massendatenträger an und man kann die Dateien einfach draufkopieren. Beim Abklemmen von USB sucht das Gerät dann automatisch nach neuen Dateien und bindet sie ein. Für das Verwalten grösserer Bestände bietet sich dann allerdings wohl eine Software an. In der Linux-Welt wäre da Calibre die erste Wahl. Unter Ubuntu Karmic hat das Paket allerdings noch einen Fehler der die Benutzung etwas einschränkt, deswegen sollte man es manuell installieren. Darstellung von PDFs Mir ging es hauptsächlich um die Darstellung von PDFs, genauer um die Skripte der Uni Hagen. Standardmässig öffnet de Reader PDFs in der Seitenansicht mit allen Grafiken usw. Die Darstellung ist dann zwar korrekt, allerdings ist der Text dann ziemlich klein und schwer zu lesen. Alternativ kann man die Schriftgrösse verändern, dann löst der Reader aber das Layout auf. Je nach PDF kann das aber gründlich schiefgehen. Grafiken wurden bei mir eigentlich immer korrekt wiedergegeben, an mathematische Formeln hat er sich aber fast immer verschluckt. Manche wurden komplett weggelassen, andere bis zur völligen Unlesbarkeit zerstückelt. Nur ein paar ganz einfache Formeln wurden korrekt dargestellt. Die Geschwindigkeit der Darstellung war übrigens nie ein Problem. Beim Öffnen eines PDFs dauert es unter Umständen eine Sekunde, aber danach geht das Blättern schnell und problemlos. Fazit Wer viel lesen will und kein Problem damit hat kein Papier in den Händen zu halten, dem kann ich das Gerät nur empfehlen! Ich benutze es täglich in der S-Bahn, und habe bi keine wesentlichen Nachteile feststellen können. Das leicht spiegelnde Display mag vielleicht den einen oder anderen stören, deswegen sollte man sich ggf. das Gerät vorher mal ansehen. Ansonsten empfehle ich dringend sich gleich beim Kauf eine ordentliche Tasche oder Hülle zu kaufen. Im Lieferumfang ist nur eine Neoprenhülle, die dem restlichen Qualitätseindruck leider nicht mal ansatzweise genügt. Als Zubehör gibt es aber z.B. ein passendes Cover, von anderen Herstellern auch mit integrierter Beleuchtung um im Dunklen lesen zu können. [mehr]
Übertragbare PSN ID
Hier mal wieder eine aktualisierte Version der "übertragbaren ID" der Playstation 3. Wirklich aktuell sind die Designs leider nicht, "Brütal Legends" und "Prototype" fehlen z.B. sowohl beim Design als auch bei der Angabe des Lieblingsspiels :( [mehr]
