20.04.2013
Im Gentoo-Repository, diversen Overlays und auch in den Foren habe ich wenig dazu gefunden, deswegen hier in aller Kürze das passende File um CUPS unter Gentoo mit systemd als Service zu starten:
/usr/lib/systemd/system/cupsd.service
[Unit]
Description=CUPS Printing Service
Wants=syslog.target
[Service]
ExecStart=-/usr/sbin/cupsd -f
[Install]
WantedBy=multi-user.target
Anschliessend mit "systemctl enable cupsd.service" aktivieren und mit " systemctl start cupsd.service" starten.
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10.03.2013
Der Musikplayer meiner Wahl Clementine hat ein paar verwirrende Features die leider nicht wirklich weiter erläutert werden: Die Extras "Kätzchen", "Make it so", "Hypnosekröte" und "Regen". Bis auf "Kätzchen" tauchen die drei dann nochmal in den Einstellungen unter "Hintergrundstreams" auf.
Erklärungen dazu habe ich erstmal keine gefunden, erst bei der Suche im Sourcecode bin ich auf Hinweise gestossen:
- Rain: Rain background sound
- Hynosekröte: Hypnotoad background sound
- Make it so: Enterprise background sound
- Kätzchen: Kittens in the now playing widget
Damit lässt sich dann reicht einfach herausfinden was passiert: Rain spielt Regen- und Gewittertöne ab, Hynosekröte den Ton der Hynosekröte aus Futurama, Make it so ist das Hintergrundgeräusch der Enterprise, und Kätzchen ersetzt die Coverbilder durch Katzenbilder.
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24.01.2013
Kürzlich musste ich meinen Rechner komplett neu aufsetzen, deswegen war es auch nötig
Eve Online neu unter
Gentoo einzurichten. Nachdem beim letzten Mal das ein ziemliches herumprobieren war, hier die nötigen Schritte für den Fall das jemand es gebrauchen kann (oder ich es beim nächsten Mal vergessen habe...)
- Erstmal wine und winetricks emergen: "emerge winetricks" (zieht automatisch wine ins System). Besondere Use-Flags habe ich dabei nicht gesetzt.
- Mit winetricks die nötigen Bibliotheken installieren: "winetricks corefonts d3dx9_36 vcrun2005 vcrun2008 vcrun2010".
- Die Installationsfiles für Eve herunterladen und Eve installieren.
- Die drei Varianten Eve, Eve Repair und Eve Update benötigen leider unterschiedliche Wine-Settings. Ich habe mir dafür drei passende Shellskripte geschrieben:
LauncherEve.sh:
#!/bin/bash WINEDLLOVERRIDES="*msvcr100=b,n;*msvcr90=n,b;*msvcr80=n,b;msvcrt=n,b" \ WINEPREFIX="~/.wine" wine explorer /desktop=EVE1,1900x1000 "C:\Spiele\Eve\bin\ExeFile.exe"
LauncherRepair.sh:
#!/bin/bash WINEDLLOVERRIDES="*msvcr100=n,b;*msvcr90=n,b;*msvcr80=n,b;msvcrt=n,b" WINEPREFIX="~/.wine" \ wine explorer /desktop=EVE1,1900x1000 "C:\Spiele\Eve\repair.exe"
LauncherUpdate.sh
#!/bin/bash WINEDLLOVERRIDES="*msvcr100=n,b;*msvcr90=n,b;*msvcr80=n,b;msvcrt=n,b" \ WINEPREFIX="~/.wine" \ wine explorer /desktop=EVE1,1900x1000 "C:\Spiele\Eve\eve.exe"
Eve läuft damit einwandfrei, allerdings mit zwei Einschränkungen:
- Eve Voice darf nicht aktiviert sein, sonst schmiert es nach dem Login ab
- Die Quartiere können nicht betreten werden, aber die vermisst eh keiner
Der Rest geht, inkl. Sound und Grafikeffekten usw.
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09.01.2012
Am Wochenende habe ich auf meiner Bastelkiste den Webserver von
lighttpd auf
nginx geändert, zusätzlich lief lighty mit php-cli, nginx benutzt php-fpm. Der Effekt ist ZIEMLICH deutlich, der AJAX-Feedreader
Tiny Tiny RSS lief vorher flott, jetzt rennt er allerdings praktisch wie eine Desktop-Anwendung!
Das einzige was mich etwas Mühe gekostet hat: Die Integration von
Horde mit allem Schnickschnack. Der erste Punkt war die richtige Verarbeitung der PHP-Parameter, die über Slashes an das Skript angehängt werden, also im Stil "skript.php/parameter1/parameter2". Lösen lässt sich das Problem mit "fastcgi_split_path_info", der entsprechende Block in der Serverkonfiguration sieht dann so aus:
location ~ \.php {
fastcgi_split_path_info ^(.+\.php)(/.+)$;
fastcgi_param PATH_INFO $fastcgi_path_info;
fastcgi_param PATH_TRANSLATED $document_root$fastcgi_path_info;
fastcgi_pass 127.0.0.1:9000;
fastcgi_index index.php;
fastcgi_param HTTPS $php_https;
fastcgi_param SCRIPT_FILENAME $document_root$fastcgi_script_name;
include fastcgi_params;
}
Der zweite Punkt der etwas genervt hat war das Thema ActiveSync. Horde4 untersützt ja ActiveSync, nur muss dazu ein Alias auf rpc.php gesetzt werden. Was unter Apache und Lighty recht simpel war, klappte irgendwie nicht. Entweder wurde die rpc.php nicht ausgeführt, oder die Parameter nicht übergeben. Gelöst hab ich's dann letztlich über eine Location-Anweisung:
location /Microsoft-Server-ActiveSync {
alias <PfadZurHorde-Installation>/rpc.php;
fastcgi_split_path_info ^(.+\.php)(/.+)$;
fastcgi_param PATH_INFO $fastcgi_path_info;
fastcgi_param PATH_TRANSLATED $document_root$fastcgi_path_info;
fastcgi_pass 127.0.0.1:9000;
fastcgi_index index.php;
fastcgi_param HTTPS $php_https;
fastcgi_param SCRIPT_FILENAME $document_root$fastcgi_script_name;
include fastcgi_params;
}
Dadurch ist leider ein Teil der PHP-Konfiguration doppelt, aber das könnte man ja dann noch in eine zusätzliche Datei auslagern und inkludieren.
Horde wird mit nginx übrigens nicht spürbar schneller, da dürften andere Komponenten die Zeitfresser sein. Aber andere Anwendungen wie ttrss oder die Bildergallerie sind deutlich flotter geworden. Wenn ich nicht noch über irgendwas stolpere fliegt lighty dann wohl demnächst von allen Servern runter...
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17.09.2011

Um alle wichtigen Daten auf einem Blick verfügbar zu haben, habe ich bei mir schon seit längerem
conky als Systemmonitor laufen. Das Ding kann praktisch alles anzeigen was irgendwie interessant ist, neben Taktfrequenzen, Netzwerkparametern, Auslastung von Filesystemen auch noch so Dinge wie der aktuell laufende Track eines MPDs oder auch Wettervorhersagen.
Das Ganze dann nahezu beliebig formatierbar. Bei meinem Notebook habe ich die Konfiguration eben aktualisiert (der Batteriestatus hat gefehlt). Deswegen falls es jemand brauchen kann, hier die passende conkyrc-Datei:
background no
on_bottom yes
update_interval 1.0
total_run_times 0
use_xft no
xftfont Bitstream Vera Sans Mono:size=8
font 7x12
minimum_size 280 5
draw_shades yes
draw_outline no
draw_borders yes
stippled_borders 0
border_margin 4
border_width 1
default_color white
default_shade_color black
default_outline_color black
alignment br
maximum_width 308
gap_x 12
gap_y 12
no_buffers yes
uppercase no
cpu_avg_samples 2
net_avg_samples 1
override_utf8_locale no
use_spacer none
own_window yes
double_buffer yes
own_window_hints undecorated,below,sticky,skip_taskbar,skip_pager
#own_window_type override
own_window_argb_visual true
own_window_argb_value 128
own_window_transparent false
mpd_host fenris
mpd_port 6600
mpd_password geheim
# stuff after 'TEXT' will be formatted on screen
TEXT
${color #e0e0e0}$nodename linux-$kernel${alignr}${time %T}
${color #e0e0e0}Uptime: $uptime - Load: $loadavg
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}BAT: ${battery_short} ${color #a0a0a0}${battery_bar}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}CPU Frequency: ${freq 1} ${freq 2}
${color #e0e0e0} CPU 1:${color #a0a0a0} ${cpu cpu1}% ${cpubar cpu1}
${color #e0e0e0} CPU 2:${color #a0a0a0} ${cpu cpu2}% ${cpubar cpu2}
${color #404040}${cpugraph cpu1 32,309 ff0000 100000 -t}
${color #404040}${cpugraph cpu2 32,309 ff0000 100000 -t}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0} RAM: $mem/$memmax - $memperc% ${color #a0a0a0}${membar}
${color #404040}${memgraph 32,309 ff0000 100000 -t}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0} Processes: $processes Running: $running_processes
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}Networking:
${color #e0e0e0}Down: ${downspeed eth0} k/s ${offset 80}Up:${upspeed eth0} k/s
${color #404040}${downspeedgraph eth0 32,150 000000 7f8ed3 -t} ${upspeedgraph eth0 32,150 000000 7f8ed3 -t}
${color #e0e0e0}Address: ${addr eth0}${alignr}TCP Connections: ${tcp_portmon 1 65535 count}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}File Systems:
${color #e0e0e0}Root ${fs_used /}/${fs_size /} ${fs_bar /}
${color #e0e0e0}Home ${fs_used /home/}/${fs_size /home/} ${fs_bar /home/}
${color #e0e0e0}Data ${fs_used /opt}/${fs_size /opt} ${fs_bar /opt}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}Name PID CPU% MEM%
${color #e0e0e0} ${top name 1} ${top pid 1} ${top cpu 1} ${top mem 1}
${color #e0e0e0} ${top name 2} ${top pid 2} ${top cpu 2} ${top mem 2}
${color #e0e0e0} ${top name 3} ${top pid 3} ${top cpu 3} ${top mem 3}
${color #e0e0e0}Mem usage
${color #e0e0e0} ${top_mem name 1} ${top_mem pid 1} ${top_mem cpu 1} ${top_mem mem 1}
${color #e0e0e0} ${top_mem name 2} ${top_mem pid 2} ${top_mem cpu 2} ${top_mem mem 2}
${color #e0e0e0} ${top_mem name 3} ${top_mem pid 3} ${top_mem cpu 3} ${top_mem mem 3}
${color white}${hr}
${color #e0e0e0}MPD: ${mpd_status}
${color #e0e0e0}${mpd_artist} - ${mpd_title} (${mpd_album})
Der erste Teil umfasst die Einstellungen für Conky selbst, Darstellungsoptionen usw. Der zweite Teil ist dann die Konfiguration welche Werte wie dargestellt werden sollen. Im Prinzip habe ich da (von oben nach unten) Systemparameter, Batteriestatus, CPU-Frequenzen und -Auslastung, RAM, Prozessdaten, Netzwerkauslastung, Filesyteme, CPU- und Speicherauslastung der grössten Prozesse und zum Schluss den Status und aktuellen Track meines MPDs.
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26.03.2011

Bis vor einiger Zeit war ich ein begeisterter Anhänger des Musik-Players
Amarok. Amarok erfüllte alles was ich von einem guten Musikplayer erwarte, Musikwiedergabe, Playlistverwaltung, Verwaltung der MP3-Datenbank usw. Dazu dann noch eine gute Coververwaltung und die genialen intelligenten Wiedergabelisten.
Doch dann kam KDE4...
Und mit KDE4 wurde Amarok von Grund auf neu entwickelt und ausgerichtet, und zwar in die (IMHO!) falsche Richtung. Er wurde (ähnlich wie der Rest von KDE4) träge, überladen und Design und Schnickschnack wurde wichtiger als eine ordentliche, effiziente Funktionalität. Mit meiner Abkehr von KDE hin zu
XFCE starb damit bei mir auch Amarok, und ich habe lange nach einem neuen Player gesucht. Hängen geblieben bin ich bei
Audacious, auch wenn ich nicht behaupten kann damit glücklich zu sein. Aber wie ich kürzlich erfahren habe, war ich wohl nicht alleine. Inspiriert von der letzten brauchbaren Version von Amarok, Version 1.4, entstand der
Clementine Player. Und bisher sieht er wirklich gut aus! Alles drin was nötig ist, kein unnötiger Mist, so wie es sich gehört. Ich glaube meine MP3s haben ein neues Zuhause gefunden...
Clementine ist übrigens sowohl im Ubuntu-Repository (zumindest von Lucid) wie auch in Portage verfügbar.
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12.12.2010
Kürzlich habe ich mir dann doch mal ein zentrales LDAP-Adressbuch erstellt. Auf der einen Seite nutze ich das
Horde Framework (mit
IMP als Webmailer,
Kronolith als Kalender usw.) und lokal eben Thunderbird. In beiden brauche ich Adressbücher und beide unterstützen den LDAP-Verzeichnisdienst. Es bietet sich also an ein zentrales LDAP-Adressbuch anzulegen.
Für Horde gibt es ein gutes
HowTo in dem erklärt ist wie man alles unter Horde einrichtet. Der Haken an der Sache: Thunderbird kommt damit nicht 100%ig klar... Deswegen hier was nötig ist das beides klappt:
In der slapd.conf sollten folgende Schemas geladen werden:
include /etc/ldap/schema/core.schema
include /etc/ldap/schema/cosine.schema
include /etc/ldap/schema/nis.schema
include /etc/ldap/schema/inetorgperson.schema
include /etc/ldap/schema/rfc2739.schema
include /etc/ldap/schema/horde.schema
include /etc/ldap/schema/mozilla_btw.schema
include /etc/ldap/schema/extension.schema
Bis auf die letzten drei sollten alle Schemas beim LDAP-Server dabei sein. Die Horde.schema kommt mit Horde (liegt normal in /scripts/ldap/), die mozilla_btw.schema und die extension.schema habe ich irgendwo in einem Forum (glaube ich...) gefunden.
Sind die beiden Schemas drin, kann nach dem Neustart des LDAP-Servers entsprechend das Adressbuch angelegt werden. Da gehe ich jetzt aber nicht drauf ein wie das geht...
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19.09.2010

Nachdem ich in den letzten Tagen immer wieder mal mit
Xplanet herumgespielt habe, hier mal ein paar meiner Ergebnisse als Zusammenfassung. Zuerst kurz zur Erklärung: Xplanet rendert Bilder von Planeten, unter anderem der Erde. Es besitzt dabei Unmengen an Optionen zu Darstellungsweise, Auflösung, Position usw.
Mein Ziel ist recht einfach: Ich wollte einen Desktophintergrund der die Erde zeigt, und dabei die aktuelle Sonnenposition und Wolkendecke berücksichtigt. Und dann automatisch das Bild alle paar Minuten aktualisiert.
Um das zu erreichen ist folgendes Nötig:
- Xplanet selbst. Unter Ubuntu und Debian wäre dass das Paket xplanet
- Eine hochauflösende Karte der Erde bei Tag (Surface Map) und auch eine bei Nacht (Night Map)
- Ein Höhenrelief (Bump Map) gleicher Auflösung
- Eine aktualisierte Karte der Wolken (Cloud Map)
- Eine Specular Map für die Reflektionen der Ozeane
Nachdem Xplanet installiert ist, kann man sich die nötigen Karten bei
JHTs Planetary Pixel Emporium und
Celestia Motherlode laden. Wie man an aktuelle Cloudmaps kommt steht auf der
Seite bei Xplanet. Dort sucht man sich einfach eine passende Adresse raus.
Danach am besten die Karten der Übersicht halber ordentlich umbenennen, also earth_bump.jpg oder so, und dabei auch gleich die Auflösungen kontrollieren. Alle Karten sollten die gleiche Auflösung haben, das macht es Xplanet leichter.
Im Anschluss wird die Konfigurationsdatei "my.conf" für Xplanet erstellt:
[default]
shade=30
twilight=6
[sun]
color={255,255,166}
map=sun.jpg
[earth]
color={28, 82, 110}
map=earth.png
bump_map=earth_bump.jpg
night_map=earth_night.png
cloud_map=earth_clouds.jpg
cloud_gamma=0.8
cloud_threshold=90
specular_map=earth_spec.png
[moon]
map=moon.jpg
bump_map=moon_bump.jpg
Wie man sieht habe ich zusätzlich (bei den obigen Seiten) noch bessere Karten für Sonne und Mond heruntergeladen. Anschließend kann man die Konfiguration und die ganzen Karten mit folgendem Aufruf testen:
xplanet --target earth --config my.conf --latitude 30 --longitude 10 --window
Man sollte ein neues Fenster bekommen, in dem die Erde mit Wolken etc. dargestellt ist. Xplanet selbst sollte dabei keine Fehlermeldungen ausgeben. Um ein Bild zu erstellen um es als Desktophintergrund zu benutzen, benutze ich folgenden Aufruf:
xplanet --target earth --config my.conf --latitude 30 --longitude 10 --num_times 1 --output xplanet.jpg --radius 60 --geometry 1920x1200
Mit "radius" ist absichtlich die Erde vergrößert und größer als das Bild, wodurch die Polkappen nicht mehr dargestellt werden.
Wenn das alles funktioniert, kann man sich jetzt ein kleines Bash-Skript bauen das beim Start ausgeführt wird und endlos läuft:
#!/bin/sh
cd <XPLANETDIR>
wget home.megapass.co.kr/~gitto88/cloud_data/clouds_4096.jpg
mv clouds_4096.jpg earth_clouds.jpg
while true; do
xplanet --target earth --config my.conf --latitude 30 --longitude 10 --num_times 1 --output xplanet.jpg --radius 60 --geometry 1920x1200
xfdesktop -reload
sleep 5m
done
Beim Start läd das Skript eine aktuelle Cloudmap, und erstellt dann alle 5 Minuten ein neues Bild. Mit dem Befehl "xfdesktop -reload" wird von mit verwendete XFCE veranlasst den Desktop neu aufzubauen und dadurch das Bild neu einzulesen. Das Verzeichnis XPLANETDIR ist natürlich entsprechend anzupassen. Auch enthält es keinerlei Fehlerprüfung o.Ä., Benutzung also auf eigenes Risiko :-)
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02.09.2009
Moin!
Ich hab ja schon wieder lange nichts mehr von mir hören lassen... Derzeit bin ich mal wieder schwer am basteln, deswegen durfte diese Webseite auch (mal wieder...) umziehen. Im Idealfall sollte man nicht wirklich was davon mitbekommen haben, nur die Bildergallerie funktioniert z.Z. noch nicht.
Im Rahmen dieser Bastelarbeiten ist es auch nötig meinen lokalen Mailserver neu einzurichten, und da es wohl den einen oder anderen interessieren könnte wie sowas unter Debian läuft, wird das alles hier dokumentiert. Häppchenweise sollten Stück für Stück die Infos die Tage kommen, die sind dann hier und unter der Rubrik Linux zu lesen.
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21.07.2009
Wegen Bauarbeiten am Server kann es ab und an zu Ausfällen kommen... Mir ist leider eine der Festplatten abgeraucht, und diese Reparaturarbeiten nehme ich gleich mal zum Anlass das Hauptsystem auf ein Flash-System auf Basis von CompactFlash-Karten umziehen zu lassen.
Bis das alles aber so wie gewünscht läuft kann es noch etwas dauern, im Moment laufen die meisten Dinge auch schon wieder, aber die Lade- und Zugriffszeiten sind z.T. noch unter aller Kanone :-(
Da wird wohl noch die eine oder andere Optimierungs- und Benchmarksitzung nötig sein. Im Moment ist die Flashdisk mit einem ext3-System und Default-Einstellungen formatiert. An den Parametern muss noch gefeilt werden, und ich schätze die CF-Karten sind auch nicht gerade die flottesten :(
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11.07.2009
Für Linux-Anfänger gibt es jetzt bei
www.linux.com einen wöchentlichen Kurs zur Entwicklung von Kernelmodulen. Aktuell sind drei Teile verfügbar (
Teil 1 2 3 ).
Wer nicht warten will oder lieber einen deutschsprachigen Kurs möchte, von O'Reilly gibt es ein
Freebook. Das ist zwar schon etwas älter, aber für den Einstieg reicht es.
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12.06.2009
Noch ein Nachtrag: Die Konfiguration der Tastatur in der xorg.conf:
Section InputDevice
Identifier MSKeyboard
Driver kbd
Option XkbModel microsoftprooem
Option XkbLayout de
EndSection
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12.06.2009
Die Tage war mal wieder eine komplette Neuinstallation meines Rechners fällig. Ab und zu ist das ganz gut alles auszumisten. Dabei trat mal wieder ein altes Problem aus: Ich habe eine Tastatur von Microsoft, das Natural Ergonomic Keyboard 4000, mit diversen Sondertasten. Die üblichen Tasten funktionieren auf Anhieb, nur die Sondertasten sind mal wieder ein Problem.
Bisher hatte ich eine der mitgelieferten Layouts benutzt (Microsoft Natural Keyboard Pro OEM), im besten Fall sind damit dann die meisten Tasten nutzbar. Die Sache hatte allerdings, zumindest unter KDE3, einen Haken: Die Vorwärts- und Zurück-Tasten lagen auf den Events XF86Forward und XF86Back, die KDE unbedingt zum springen in der History haben will. Ich dagegen will mit diesen Tasten die Arbeitsflächen wechseln. Umkonfigurieren geht, allerdings zickt es in manchen Anwendungen dennoch und nach manchen Paketupdates muss man die Tasten neu konfigurieren.
Deswegen hab ich mich im Zuge der Neuinstallation um eine neue Lösung gekümmert: Eine angepasste Modmap, damit bekommen die Sondertasten eigene Symbole. Anfangs hatte ich die Modmap über ein Shellskript im Autostart von XFCE starten lassen, das lief allerdings nicht immer, ich schätze die Startreihenfolge war nicht ganz eindeutig.
Einfacher und zuverlässiger dagegen ist es die Modmap bereits vorher setzen zu lassen. Dazu legt man ein kleines Skript namens 10-DoModMap im Verzeichnis /etc/X11/Xsession.d ab. Die dort liegenden Skripte werden der Reihe nach (deswegen die Zahlen am Anfang des Dateinamens) von Xsession eingelesen und ausgeführt. Das Skript muss nicht executable sein, benötigt auch kein Shebang und sieht so aus:
if [ -f /etc/X11/Xmodmap ] then
xmodmap /etc/X11/Xmodmap
fi
Die Keycode-Tabelle mit den Zuweisungen liegt demnach in der Datei /etc/X11/Xmodmap und sieht bei mir so aus:
!! Remove Capslock
remove Lock = Caps_Lock
add mod4 = Caps_Lock
!! MS Keyboard
keycode 234 = XF86Launch0
keycode 233 = XF86Launch1
keycode 178 = XF86Launch2
keycode 229 = XF86Launch3
keycode 236 = XF86Launch4
keycode 183 = XF86Launch5
keycode 184 = XF86Launch6
keycode 92 = XF86Launch7
keycode 131 = XF86Launch8
keycode 247 = XF86Launch9
keycode 160 = XF86LaunchA
keycode 174 = XF86LaunchB
keycode 176 = XF86LaunchC
keycode 162 = XF86LaunchD
keycode 161 = XF86LaunchE
keycode 230 = XF86LaunchF
Zuerst wird die Caps-Lock-Taste umkonfiguriert damit sie nicht mehr als Caps-Lock arbeitet sondern als Mod4. Im Anschluss werden die ganzen Sondertasten der Tastatur auf die Events XF86Launch[0-F] gelegt. Meinen bisherigen Erfahrungen nach sind diese Events üblicherweise frei und nicht mit irgendwelchen Defaults belegt. Sprich man kann sie belegen wie man will ohne mit irgendwelchen Defaulteinstellungen Probleme zu bekommen.
Startet man jetzt X neu, sollte die neue Tastenbelegung nach dem Login am kdm (gdm hab ich nicht getestet) aber noch vor dem Start des Desktop-Environments/Windowmanager/WasAuchImmer angewendet werden.
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28.12.2008
Zur Abwechslung mal wieder was neues. War ja lange Ruhig hier...
Ich wollte eigentlich nur festhalten wie man
Pidgin überredet den
Jabber-Server vom CCC zu benutzen. Zum Einsatz kommt dabei die derzeit aktuelle Pidgin-Version 2.5.3 unter Linux. Für Windows sollte das Vorgehen ähnlich sein sofern das Problem dort überhaupt besteht.
Ohne Änderungen wird sich Pidgin beim Versuch eine Verbindung zu jabber.ccc.de aufzubauen am SSL-Zertifikat verschlucken. Die Fehlermeldung sollte folgendermassen (oder ähnlich) lauten: The certificate chain presented for jabber.ccc.de is not valid. Die Ursache liegt wohl in einer fehlerhaften oder nicht vollständigen SSL-Implementierung, kann also gut sein das zukünftige Versionen kein Problem mehr mit dem Server haben. Bis es soweit ist ist allerdings ein klein wenig Handarbeit nötig damit es funktioniert:
- Das Zertifikat vom CCC-Server organisieren. Dazu in einer Konsole folgendes eintippen: openssl s_client -connect jabber.ccc.de:5223. Daraufhin sollte man eine ganze Reihe an Text erhalten. Interessant ist dort im Prinzip nur das Serverzertifikat (Der Block zwischen BEGIN CERTIFICATE und END CERTIFICATE).
- Mit Strg-C openssl verlassen, den oben genannten Block (einschliesslich BEGIN und END CERTIFICATE) markieren und in eine leere Textdatei kopieren. Diese Textdatei speichert man unter dem Dateinamen jabber.ccc.de in dem Verzeichnis ~/.purple/certificates/x509/tls_peers. Dort sollten auch schon ein paar andere Zertifikate für MSN, GMail usw. liegen. Alternativ kann man die Textdatei auch im Menüpunkt Werkzeuge/Zertifikate importieren.
- Jetzt das Konto reaktivieren und Pidgin sollte sich ohne Fehlermeldung verbinden
Zur Vollständigkeit hier das Server-Zertifikat. Allerdings sollte man es sich lieber wie oben beschrieben vom Server holen und nicht hier rauskopieren:
-----BEGIN CERTIFICATE-----
MIIFXTCCA0WgAwIBAgICUTwwDQYJKoZIhvcNAQEFBQAwVDEUMBIGA1UEChMLQ0Fj
ZXJ0IEluYy4xHjAcBgNVBAsTFWh0dHA6Ly93d3cuQ0FjZXJ0Lm9yZzEcMBoGA1UE
AxMTQ0FjZXJ0IENsYXNzIDMgUm9vdDAeFw0wODA1MTYwNjA2NTdaFw0xMDA1MTYw
NjA2NTdaMIGNMQswCQYDVQQGEwJERTEQMA4GA1UECBMHSGFtYnVyZzEQMA4GA1UE
BxMHSGFtYnVyZzEhMB8GA1UEChMYQ2hhb3MgQ29tcHV0ZXIgQ2x1YiBlLlYuMRYw
FAYDVQQDEw1qYWJiZXIuY2NjLmRlMR8wHQYJKoZIhvcNAQkBFhB3ZWJtYXN0ZXJA
Y2NjLmRlMIIBIjANBgkqhkiG9w0BAQEFAAOCAQ8AMIIBCgKCAQEAvqkCV2lF/H72
+SzOIgQiUV78ZII5UaUnU6rJwFtAMlAG0vCvy0fiE5YLuaxKIxa3oKL4Uccylkw/
gT5kBb42EuOalV/3ZGo6qdTXGJ8BoyPPDzwMS4m88kaScjRh6EzAdu0pWmn3sEFQ
7HNv854lOFcAMNbZgVoVF/yMrU5E3sxSpCTOanwcPYC6ZA2I7gmrFqoIIWdNY08c
nz95JM7i6RJvODE95BppqnTFMyBWfvXAtMtE8GF4UzkQ5j9duGgdaEXuJ6D13ZN9
7/8uQqO+vzzFc4PaYaRwNtjn055KgVCMz/2w2SoHV5og64ZEquRteufbkfTsRzu0
frsM0syIgQIDAQABo4H+MIH7MAwGA1UdEwEB/wQCMAAwNAYDVR0lBC0wKwYIKwYB
BQUHAwIGCCsGAQUFBwMBBglghkgBhvhCBAEGCisGAQQBgjcKAwMwCwYDVR0PBAQD
AgWgMDMGCCsGAQUFBwEBBCcwJTAjBggrBgEFBQcwAYYXaHR0cDovL29jc3AuY2Fj
ZXJ0Lm9yZy8wcwYDVR0RBGwwaoINamFiYmVyLmNjYy5kZYIVamFiYmVyZC5qYWJi
ZXIuY2NjLmRlghhjb25mZXJlbmNlLmphYmJlci5jY2MuZGWCFHB1YnN1Yi5qYWJi
ZXIuY2NjLmRlghJ2anVkLmphYmJlci5jY2MuZGUwDQYJKoZIhvcNAQEFBQADggIB
ACOu3A5LS7YnoDHXrl1RtJg6zS/xPYeQTCCjnqZVJmejLoV7Ai7aZryasAB3L5WJ
hAdwOZXbouM9rVZ7Cv6qociMws/OUoigq2qSg1CeL4he6vqXh3RWIANxcukM+vMv
Nhbm5qSqb29Oa2GXGcRBUlYPVaXZZYvZMpYZr+1EWuMCSdAPB+PF5KfBRx/wFji+
6fbpuQwLydn3pwWWdyety2hpMbQ1a8aNu22pr02hXIaIy+T32r1N2eI5xi9H0kD+
bmavV3ChaHvZMqcc9JKrzVWnz0ljx6sTZRCg1czFZ/EF1DA5qt0JCqJlOGdK2D4p
Bds095JsmBhwdimKJ87JnwnOxwhtoumAXd9abbgF/CgQ+/jz/KF5goBXoFI+WaP4
SHpIuCV7K/4/U6qdC+yZP+ZI9AupP4SNJh6jOpRWvVWYp7jsQo562sC4Q79i05le
qY3F2680GsKXy5E7iZipomXObhIObLhEL/fopLiVWZLzpvU9SLd1WKHvuetiEpLk
ArWqIHqbnPQpHigcFTccG0wEhw3YYc5k3MbdGcxt4C4xow4SWclaOVePOPQyviUj
PNbwE+nZKGSiMGeOqqmjKwB91nciLOPFSIQx7ZIcioDS+xiAppc5CnQ57GdUnIt1
ykbaWl3HKOr3tVVUjiZx9J41sCY7oW99lQt2su7UAc/r
-----END CERTIFICATE-----
Kategorie:
